Erfolge

Im Folgenden finden Sie beispielhaft einige Fälle von ärztlichen Behandlungsfehlern, die ich in Gerichtsverfahren gegen Ärzte und Krankenanstalten aufzeigen konnte. Diese Prozessergebnisse führten letztlich dazu, dass die Behandlungsseite zu Schadenersatzzahlungen verurteilt wurde oder ich für meine Mandanten günstige Vergleiche abschließen konnte.

 

  • Fehlerhafte Implantation einer Knieprothese (mangelhafte Zementierung um den Prothesenstil)
  • Einsetzen einer Knieprothese, obwohl ein gelenkserhaltender Eingriff möglich gewesen wäre
  • Nervverletzung bei einer prothetischen Versorgung des Oberkiefers
  • Haftung der Krankenanstalt, weil der Kläger nicht über alternative Behandlungsmethoden bei einer Erkrankung des Gallenganges aufgeklärt wurde
  • Fehlerhafte Behandlung einer Dupuytrenschen Kontraktur
  • Verletzung des linken Ureters („Harnleiter“) bei einer Rückoperation nach einer Hartmann-Situation
  • Hodentorsion wurde fälschlicherweise für eine Nebenhodentzündung gehalten; dies hat dazu geführt, dass ein Hoden abgestorben ist und entfernt werden musste.
  • Nervverletzung nach einer fehlerhaften Implantation einer Hüftprothese
  • Eine Durchtrennung der Beugesehne des rechten Kleinfingers wurde übersehen und deshalb völlig unzureichend behandelt, was – bis dato – fünf Folgeoperationen nach sich gezogen hat.
  • Als Folge eines zu eng angelegten Gipses nach einer Karpaltunnelspaltung an der linken Hand hat sich bei der Klägerin ein komplexes regionales Schmerzsyndrom entwickelt. Durch diese schmerzhafte chronische Erkrankung ist als Dauerfolge eine endlagige Bewegungseinschränkung des Handgelenks und der Finger sowie eine Sensibilitätsstörung verblieben.
  • Die Klägerin hätte aufgrund eines Lendenwirbelbruchs völlig ruhig gestellt werden müssen, eine OP wäre diesfalls wohl nicht notwendig gewesen. Im Anlassfall hat die ursprünglich falsche Diagnose letztlich aber doch zu einer schweren OP geführt, weil die fehlerhafte Behandlung zu einer Zunahme des Bruchs geführt hat.
  • Wären sämtliche Untersuchungen durchgeführt worden, wäre wahrscheinlich eine Appendizitis („Blinddarmentzündung“) diagnostiziert worden. Die Patientin hätte wohl umgehend (in minimalinvasiver Technik) operiert werden müssen; weil eine weitergehende Abklärung unterlassen wurde, wurde (mit großer Wahrscheinlichkeit) eine falsche Diagnose gestellt und die Patientin nach Hause entlassen. Am Folgetag musste notfallmäßig (in offener Technik) operiert werden.
  • Infektion nach Injektion einer Spritze unter Missachtung hygienischer Standards samt notwendig gewordener Revisionsoperationen
  • Fehlerhafte Implantation einer Hüftprothese (falscher Inklinationswinkel)
  • Statt Wechsel der Hüftpfanne und des -kopfes wurde fälschlicherweise eine Reposition einer Hüftprothese versucht, wodurch bei der Patientin der Oberschenkelhals gebrochen wurde
  • Bei einer Schulter-OP wurde seitens der Operateure derart schleißig und lückenhaft dokumentiert, dass der gerichtlich bestellte Sachverständiger rückblickend nicht feststellen konnte, was intraoperativ gesehen oder gemacht wurde. Nachdem die Patientin nach der OP nach wie vor große Schmerzen und Beschwerden hatte, musste davon ausgegangen werden, dass beim Eingriff Fehler passiert sind.
  • Auftreten von Komplikationen nach durchgeführter Darm-Operation: Haftung der Krankenanstalt dem Grunde nach, weil der Patient nicht darüber aufgeklärt wurde, dass es – neben der durchgeführten Operationsmethode – noch eine andere Operationstechnik (mit anderen Risiken, Vor- und Nachteilen) gegeben hätte.